Session 2017
Kölsche Junge mit den Blauen Funken in China
Kölsche Junge auf dem Weg in das Land des lächelns….
Einleitung:
Ja, es war doch kein Märchen, als vor einigen Wochen die Anfrage kam ob wir mal eben zusammen mit den Blauen Funken für einen kurzen Abstecher nach Qingdao in China reisen wollten. Schnell wurde die Bereitschaft bei unseren Jungs abgefragt und wir konnten eine Zusage von stattlichen 30 Musikern vermelden. Nachdem die Formalitäten wie Reisepass und Visa beantragen erledigt, (Vielen Dank noch einmal an Christian Glitzner für den Einsatz und die Unterstützung) die Instrumente sicher in Holzkisten verpackt waren und jeder seine mehr oder weniger als 23 kg Freigepäck verpackt hatten, so ging die Reise am 18. August 2016 los.

Anreise und Tag 1:
Wir trafen uns um 7:30 Uhr am Funkenturm und fuhren mit 3 Bussen zum Flughafen nach Frankfurt. Corinna Hambach hat es sich nicht nehmen lassen, uns am Funkenturm in Richtung China zu verabschieden, leider konnte sie an der Reise nicht teilnehmen. An ihre Stelle trat ihre Vorgängerin Sandra Burrenkopf. Sandra hatte spontan ja gesagt aber auch nur eine kurze Vorbereitungszeit für das Einstudieren der Tänze. Aber was sollen wir sagen, alles hat super geklappt als wäre Sandra nie weg gewesen, vielen Dank auch hierfür und Respekt für die tolle Leistung während der Tage in China.
In Frankfurt angekommen mussten wir die Instrumente, welche als Sperrgut deklariert waren, am Schalter als Sondergepäck aufgeben, dies hat aber alles Reibungslos funktioniert. Der Flieger nach Peking hob pünktlich um 14 Uhr in Frankfurt ab und wir waren nach guten 9 Stunden in Peking gelandet. Leider gab es auf dem Flug auch eine Turbolenz, da über Moskau leider die Vorräte an gerstensafthaltigen Getränken zu Neige ging. Jetzt mussten wir schnell zum Anschlussflug nach Qingdao sputen, doch beim dem riesigen Flughafen von Peking war dies eine echte Herausforderung. Die letzte Flugstunde nach Qingdao haben wir auch noch geschafft und hofften nun, dass auch unser Gepäck samt Instrumenten den Weg nach China mitgemacht hat, aber keine Panik alles war vor Ort angekommen. Jetzt noch 1,5 Stunden mit dem Bus zum Hotel und dann endlich Duschen, Duschen, Duschen, denn bei 34 Grad und über 90 % Luftfeuchtigkeit ist es kaum auszuhalten.
Leider war bei den meisten von uns das Zimmer noch nicht bezugsfertig aber wir konnten schon einmal unsere Koffer in den Zimmern abstellen. Aber holla die Waldfee, da ist bei Hempels unterm Sofa gar nix los. Aber ab 15 Uhr konnten wir dann endlich eine erste Grundreinigung unserer Körper durchführen und uns für den ersten Auftritt des Tages um 19 Uhr fertig machen.
Um 18:45 Uhr fuhren wir vom Hotel zum Auftrittsort, dies war ein noch nicht ganz fertig gestelltes Konferenz-Center. Hier zogen wir zusammen mit den Blauen Funken auf die Bühne und machten unser normales Bühnenprogramm. Leider spielte das Wetter nicht mit und der Auftritt der Funky Marys musste am ersten Tag leider entfallen. Die Funky Marys, Kölns Bürgermeister Hans-Werner Bartsch und Lucas Wachten, Radioreporter von Radio Köln haben uns auf dem Abenteuer begleitet. Nach getaner Arbeit konnten wir uns mit Speis und Trank versorgen und sind danach wieder zurück ins Hotel gefahren, da der zweite Auftritt buchstäblich ins Wasser gefallen ist und abgesagt wurde.
Jetzt begann der feucht- und fröhliche Teil des Tages, die Hotelbar wurde eingeweiht. Ja und hier bekam das Servicepersonal den ersten Eindruck über das Trinkvolumen Blauer Funken. Leider neigte sich auch hier zu später Stunde der Getränkevorrat, doch schnell wurde dieser aus eigenen Beständen wieder aufgefüllt. Wir spielten zu später Stunde, so gegen 1:30 Uhr der versammelten Gesellschaft vor der Bar ein Ständchen und die Stimmung war kaum noch zu toppen.

Tag 2:
Heute stand zunächst ausschlafen auf dem Programm und um 10 Uhr ging es los zur Stadtrundfahrt nach Qingdao. Das Wetter war wie am Vortag, 34 Grad und hohe Luftfeuchtigkeit. Die Sonne war zwar da, sie kam aber nicht durch weil es zu diesig war. In Qingdao angekommen meinte Petrus es mal wieder nicht so gut mit uns und drehte den Wasserhahn auf. Wir machten uns in verschiedenen Gruppen auf den Weg durch die Straßen von Qingdao und konnten uns von den hervorragenden hygienischen Verhältnissen der Sanitären- und Gastronomischen Einrichtungen selbst ein Bild machen. Jegliche Beschreibung über diese sind natürlich nicht richtig, es ist in Wahrheit noch viel, viel schlimmer. Hier ein kleines Bespiel: Eine ältere Frau sitzt an einer Wasserpfütze und nimmt einen Fisch aus uns wäscht diesen in der dreckigen Pfütze, danach wird selbiger zum Kollegen neben an für das Braten und den anschließenden Verkauf weitergeben.
Oder eine andere Frau steckte sich zwischen die Zehen ein Holzstäbchen und spießte hierauf Garnelen, echt wahr und live gesehen.
Um 15 Uhr traten wir die Heimfahrt zum Hotel an und hatten wieder unsere beiden Auftritte wie am Vortag. Diesmal waren aber auch die Funky Marys am Start und konnten ihr Programm vorstellen. Jetzt ging es wieder an die Hotelbar und wir spielten dem Bürgermeister Hans-Werner Bartsch zu seinem Geburtstag ein musikalisches Ständchen. Diesmal war das Serviceteam sehr gut vorbereitet und die Gerstensaftvorräte hielten länger an.

Tag 3:
Die Fahrt führte uns an diesem Tag zu einem der ältesten Tempel in China. Nach einer kurzen Busfahrt sind wir auf kleinere Fahrzeuge umgestiegen, welche uns zum höher gelegenen Tempel fahren sollten. Diese Fahrt wurde jedoch zum Höllenritt, denn die Fahrer gaben sowohl bergauf wie bergab Vollgas, so dass manche Kupplung und Bremse heiß gelaufen sind. Oben angekommen musste die letzte Etappe gelaufen werden und diese teilweise steile Treppen hinauf. Dies war aber mal eine schöne Abwechslung von unserem Auftrittstrott. Nach einem schönen KFC-Mahl ging es zurück ins Hotel und das Programm vom Vortag ging wieder von vorne los. An diesem Abend war jedoch der Manager der Hotelanlage vor Ort, welcher uns zu dieser schönen Reise eingeladen hat. Auch ihm zu ehren spielten wir unsere Potpourris auf (teileweise sogar unter seiner Leitung am Stab). Die Stimmung an diesem Abend war nicht mehr zu toppen.

Tag 4 und Abreise:
Die arbeitsreichen Tage waren für uns vorbei und an diesem Tag stand Erholung auf dem Programm. Wir fuhren heute erst gegen 11 Uhr los zum nahegelegenen Outlet-Center. Am Abend fuhren einige von uns zum Bierfest, die anderen bereiteten sich schon einmal auf die bevorstehende Heimreise vor. Wir sollten nämlich gegen 3:30 Uhr zum Flughafen von Qingdaou gebracht werden. Auf der Fahrt zum Flughafen hatte der Fahrer eines mit Beton geladenen LKW sein Ladung auf der Fahrbahn verloren und es steckten schon einige Fahrzeuge in der Masse fest. Unser Busfahrer konnte aber geschickt ausweichen und uns pünktlich am Flughafen samt Instrumenten im Gepäck absetzten. Die Instrumente machten uns hier auch ein wenig Ärger, da die Airline sich zunächst eine telefonische Bestätigung einholte, ob die Sachen auch schon bezahlt sind. Nach gut einer Stunde kam das ok und die Sachen wurden eingecheckt.
Nun hatten wir in Peking einen längeren Aufenthalt und geisterten bis 14 Uhr auf diesem riesigen Airport umher. Mit etwas Verspätung machten wir uns auf den Weg nach Frankfurt und landeten dort pünktlich um 18:15 Uhr. Jetzt nur noch die Sachen in den Bus und dann ab nach Colonia. Jedoch hatten wir die Rechnung ohne den deutschen Zoll gemacht. Die Jungs wollten von uns die Rechnungen der Instrumente sehen. Diese hatten wir natürlich nicht und nach etwas hin und her haben sie uns dann doch passieren lassen. In Köln angekommen wurden wir von unseren Lieben erwartet und verschwanden in alle Richtungen.
Fazit:

Fantastische und aufregende Zeit für uns
Unbeschreiblich der Kontrast zwischen den Kulturen
Nicht zu glauben wie und was wir abgefeiert haben
Kirschbaum Franz, Hut ab vor deiner Leistung würden wir auch mal so bedient werden
Ying und Yang sind zwei Begriffe der chinesischen Philosophie. (Quelle Wikipedia)

Magische Momente an der Hotelbar
Ausdauer unserer Jungs in allen Lagen ob Bühne oder sonst, Hammer Jungs
Rasende Autofahrer für die ein Zebrastreifen nur zur Deko auf der Fahrbahn ist
Yen brauchten wir nicht wir haben mit Renminbi bezahlt
Spaß trotz der vorgegebenen Rahmenbedingungen
social jeck - kunterbunt vernetzt
Sessionsgeflüster-2015
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